Roll-out-Montage für Filialisten und Hersteller
Roll-out-Montage für Filialisten und Hersteller: Serienmontagen über 20, 50 oder 150 Standorte. Wir planen Touren und Termine, organisieren die Logistik, stellen eingearbeitete Teams — und übergeben jede Filiale mit dokumentierter Abnahme. Mehr als 30 Roll-outs umgesetzt — im Einzelhandel und darüber hinaus.
Was übernimmt Emig bei einer Rollout-Montage?
Emig Ladenbau montiert Ladeneinrichtung in Serie: dieselbe Einrichtung, viele Standorte, ein verbindlicher Termin je Filiale. Wir stellen eingearbeitete Teams aus eigenen Monteuren und Montagepartnern, planen den Wochentakt mit Ihnen und übergeben jeden Standort mit Abnahmeprotokoll. Sie liefern die Einrichtung, wir übernehmen die Montage — seit 2004, in Deutschland und europaweit, bisher in mehr als 30 Roll-outs.
Die Montage, komplett: Warenträger, Blenden, Einbauten, Kassenmöbel, Shop-in-Shop-Systeme — nach Ihren Plänen, an jedem Standort der Serie. Dazu die Organisation, die eine Serie braucht: Teamzuordnung, Anreise und Unterkünfte der Monteure, Rückmeldung je Filiale, Abnahme mit Protokoll und Fotos. Ein fester Ansprechpartner bei uns hält den Stand aller Standorte und ist Ihr Gegenüber für Änderungen.
Nicht Teil unserer Leistung: Fertigung und Lieferung der Einrichtung, Elektro-, Maler- und Bodenarbeiten. Diese Gewerke können wir über Partner organisieren, wenn Sie das wünschen — ausführen tun wir sie nicht.
Wie viele Filialen pro Woche sind realistisch?
Das hängt von Fläche und Umfang ab. Ein Referenzwert aus einem Discounter-Rollout in Österreich: rund 50 Märkte mit 800 bis 1.200 m² Verkaufsfläche, umgebaut über etwa zwei Jahre. Ein kompletter Markt brauchte 12 Monteure über vier bis fünf Nächte. So liefen ein bis zwei komplette Märkte pro Woche. Bei Teilmontagen oder kleineren Flächen sind mehr Standorte pro Woche möglich. Die realistische Zahl legen wir vor dem Start mit Ihnen fest — nicht nach dem ersten Standort.
Wer erstellt den Rolloutplan?
Beides kommt vor. In dem genannten Rollout kam der Plan vom Auftraggeber: Er gab vor, welches Team wann in welchem Markt sein musste, und stellte je Markt einen eigenen Bauleiter. Häufiger erstellen wir den Rolloutplan gemeinsam mit dem Kunden. Beide Wege funktionieren, solange drei Dinge geklärt sind: Reihenfolge der Standorte, Anlieferfenster je Filiale und wer vor Ort entscheidet.
Ein Plan, der nur den Idealfall beschreibt, ist kein Plan. Deshalb rechnen wir überall rund 20 % Zeitpuffer ein. Läuft es besser, ist das ein Gewinn. Läuft es nicht, war es eingeplant.
Wie viele Monteure kann Emig parallel stellen?
Bis zu 25 Monteure gleichzeitig haben wir in Spitzen im Einsatz gehabt. Die Teams sind ein Mix aus eigenen Monteuren und Montagepartnern aus unserem Netzwerk. In jedem Team führen ein bis zwei eigene Leute, die den Ablauf kennen und im Problemfall vor Ort entscheiden. Bei einer Serie über Monate ist das der Unterschied: Ein Team, das den Ablauf aus der zehnten Filiale kennt, braucht in der elften keine Einweisung mehr.
Was wird vor jedem Einsatz geprüft?
Vor jedem Standort gehen wir eine feste Liste mit Ihnen durch — intern heißt das Vortag-Check. Nicht wir fragen im Markt nach, sondern Sie bestätigen uns die Punkte: Aufmaß und Pläne stimmen mit der Fläche überein. Das Material ist vollständig am Standort, gegen den Lieferschein geprüft, einschließlich Kleinteile. Zugang, Schlüssel und Alarm sind geregelt, mit einem Namen und einer Nummer, die nachts erreichbar ist. Strom, Licht und Entsorgung sind vorhanden. Marktleitung ist informiert, die Bereiche sind freigeräumt. Die Abnahme ist geregelt.
An einem Standort kostet ein offener Punkt eine halbe Stunde. Über 50 Standorte summiert er sich zu Tagen.
Was passiert, wenn ein Standort nicht fertig ist?
Das kommt bei jeder Serie vor: Material fehlt, ein Aufmaß stimmt nicht, eine Fläche ist nicht freigeräumt. Entscheidend ist, dass die Regel dafür vorher feststeht und nicht nachts um zwei ausgehandelt wird. Vor dem ersten Einsatz klären wir mit Ihnen: Wird mit dem weitermontiert, was da ist, oder wird der Standort verschoben? Wer entscheidet das vor Ort? Ist eine Nachmontage vorab abgestimmt und wie wird sie dokumentiert?
Auch Ausfälle im Team gehören dazu — bei 25 Leuten wird jemand krank. Der Wochentakt hält, weil der Puffer im Plan steht und nicht in der Hoffnung.
Wie läuft die Logistik bei einem Rollout?
Zwei Wege sind üblich. Entweder liefert der Hersteller direkt an die Filiale, und wir übernehmen ab Rampe. Oder die Einrichtung wird bei uns angeliefert, zwischengelagert und tourengenau in die Standorte gebracht. Verpackungsentsorgung und Restmengen werden in beiden Fällen eingeplant. Bei weiten Anfahrten bleiben die Teams mehrere Wochen am Stück vor Ort; Hotels und Monteurswohnungen organisieren wir.
Wie wird abgenommen und abgerechnet?
Jede Filiale wird dokumentiert übergeben: Abnahmeprotokoll, Fotos nach vorher vereinbarter Vorgabe, offene Punkte mit Termin für die Nacharbeit. Je einfacher die Foto-Vorgabe, desto sauberer die Dokumentation — das legen wir vor dem Start fest. Die Abrechnung läuft gesammelt über Ihren festen Ansprechpartner, je Standort nachvollziehbar.
Roll-outs in Zahlen
- 30+Roll-outs umgesetztin unterschiedlichen Branchen
- 50Supermärkte in einem Roll-outkomplett umgebaut
- 25Monteure parallelim größten Projekt gleichzeitig im Einsatz
Discounter-Rollout: rund 50 Märkte über etwa zwei Jahre umgebaut, nachts im laufenden Betrieb, bis zu 25 Monteure parallel im Einsatz, teils mehrere Filialen pro Woche. Feste Teams, abgestimmte Tourenplanung, Abnahmeprotokoll je Standort.
Wo wir Roll-outs montieren
Roll-outs montieren wir überall dort, wo Filialnetze umgebaut werden — alle Branchen im Überblick.
Häufige Fragen zur Rollout-Montage
Ab wie vielen Filialen übernehmen Sie einen Rollout?
Kann bei laufendem Betrieb umgebaut werden?
Montieren Sie auch im Ausland?
Liefern Sie die Einrichtung mit?
Wie schnell bekommen wir eine Einschätzung?
Weiterlesen
- Roll-out-Montage planen: Aufmaß, Logistik, AblaufWarum ein Plan nur mit Puffer und Entscheidungsregeln über viele Standorte hält.
- Filial-Rollout in der Praxis: rund 50 Märkte in zwei JahrenNachtmontage im laufenden Betrieb, 12 Monteure pro Markt — worauf es wirklich ankommt.
- Regalmontage über 100+ Tankstellen: warum die Logistik entscheidetSerienmontage im Wochentakt — Material, Touren, Rückmeldung.
- Wenn die Baustelle nicht fertig istWas man vorher klärt und was vor Ort entschieden wird.